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[Druckversion der Übersicht als .pdf] Diese Übersicht zu Veranstaltungen der Volkswagenstiftung und Fernsehsendungen wurde von der DZG-Fachgruppe Evolutionsbiologie zusammengestellt Darwinjahr 2009 Websites der AG Evolution des VBio: Aktuelle Fernseh-und Radiotipps
14. Januar 2009, 18.00-20.00 Uhr, WDR 3. VW Stifungsprojekte an denen auch Mitglieder der Fachgruppe Evolution beteiligt sind "Evolution of life": Video und Zeichentrick für Schülerinnen und Schüler
Ein junges Wissenschaftlerinnenund Filmemacherteam aus München und Poitiers in Frankreich wird drei kurze Videos und drei Zeichentrickfilme über Evolution produzieren und diese über Internet (YouTube), Museen und Festivals verbreiten. Die Filme zeigen evolutive Themen in einer überraschenden und lustigen Weise, indem sie zum Beispiel den jungen Charles Darwin in einem Zeichentrickfilm präsentieren oder Forschern bei ihrer Suche nach bestimmten Genen über die Schulter schauen. Geplant ist zudem, als Unterstützung für Lehrer eine Reihe von Lehrsimulationen herzustellen, die es den Schülern ermöglichen, wie experimentelle Wissenschaftler zu arbeiten. Ziel aller Formate ist es, mittels eines "jungen Mediums" zielgruppenadäquat Materialien zu entwickeln, die evolutionsbiologische Konzepte erklären und die Evolutionsbiologie als moderne und relevante Wissenschaft zeigen. Produktionsbeginn ist bereits im Frühsommer 2008; die letzten Filme sind voraussichtlich Anfang 2009 fertiggestellt. Einige der Produkte sollen auch bei Fahrten mit der Kölner "EvolutionsStraßenbahn" gezeigt werden (s. Projekt 1.) "Darwin Rocks": das unterhaltsame Musikvideo "Struggle for Love" Den Evolutionsgedanken auf eine ausgefallene, kreative Art zu vermitteln und dabei ebenfalls ein junges Publikum in den Blick zu nehmen: Das ist das Ziel eines Projektteams vom Lehrstuhl für Evolutionsökologie der Tiere der Universität Tübingen. Kern ist die Produktion eines MusikClips für YouTube mit dem Titel "Struggle for Love". Die Musik wird dabei über einen evolutiven Prozess entwickelt. Das heißt: Ausgehend von einem Minimalsound generiert ein spezielles Programm durch eine einfache Genetik, Mutation, Rekombination und Vererbung eine Population von Musikstücken, die immer wieder durch Selektion hier kommen die Auswahlprozesse der Hörer ins Spiel ausgewählt und erneut in den Prozess eingespeist werden. Die Nutzer selbst also erschaffen letztlich durch Bestärkung beziehungsweise Verwerfen von Melodien das Musikstück in einem evolutiven Vorgang wobei der Prozess komplexer ist, als er hier dargestellt werden kann. Der Text ist eine harte, aber lustige Geschichte über die Probleme der Liebe, in der Themen der Evolutionsbiologie unüberhörbar und unübersehbar eingewoben sind. Er soll ein paar klassische Missverständnisse aus dem Weg räumen, dabei vielleicht auch klar machen: Die Liebe ist alles, aber die Beschränkungen der Umwelt sind so massiv, dass die "freie Wahl" recht eingeschränkt sein kann. Viele bunte Clips sollen die Geschichte visualisieren; das MusikVideo wird am Ende als einfacher Clip in YouTube freigegeben. Für das professionelle Handling von Ton und Video stehen Kooperationspartner von der Fachhochschule für Musiktherapie Heidelberg und der Hochschule für Film und Fernsehen München bereit. Kontakt Universität Tübingen Fakultät für Biologie Institut für Zoologie Evolutionsökologie der Tiere Prof. Dr. Nico Michiels Telefon: 07071 2974649 EMail: nico.michiels@unituebingen.de
Dieses Projekt einer Vielzahl von Kooperationspartnern in Bielefeld ist angesiedelt an der Schnittstelle von Biologie und Kunst. Ziel ist es, das Thema Evolutionsbiologie einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Was liegt da näher als ein Tierpark, der mit 500.000 Besuchern jährlich der größte kostenfrei zugängliche in Deutschland ist? Die Realisation erfolgt im Tierpark Olderdissen durch ein integriertes Konzept über eine Auftaktwoche, mittels Schautafeln und moderner audiovisueller Führer mit gestaffelten Informationstiefen, durch Führungen in einer Zooschule und über eine Ausstellung. Viele evolutive Phänomene werden dabei am Beispiel der dort lebenden Tiere vermittelt; Parkbesuch und Bildungsangebot verbinden sich so auf unaufdringliche Weise. Im Zentrum steht die Woche zum Darwinjahr mit Kinderprogramm, OpenAirKino, Einzelaktionen für die Besucher sowie speziellen Führungen, zudem die Ausstellung Bielefelder Künstler und Studierender zum Thema Evolution. Für Studierende wird ferner eine HolzbildhauereiWerkstatt in der Aktionswoche angeboten. Kooperationspartner sind von der Universität Bielefeld die vier Bereiche Kunst und Musik, Proteom und Metabolomforschung, Biologiedidaktik, Angewandte Neuroinformatik sowie der HeimatTierpark Olderdissen und, über den Studiengang Medieninformatik, die Fachhochschule Bielefeld. Kontakte Universität Bielefeld Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Abt. Kunst und Musik Heike Thienenkamp Telefon: 0521 1066075 Fakultät für Biologie Lehrstuhl für Genetik Prof. Dr. Karsten Niehaus Fakultät für Biologie Dept. für Didaktik Prof. Dr. Norbert Grotjohann Technische Fakultät JunProf. Dr. Tim Nattkemper Spannung aufbauen: eine Wanderausstellung mit Start in Osnabrück Diese Wanderausstellung Osnabrücker und Bielefelder Partner lebt schon, bevor sie startet. Kernidee ist es, bereits vor der Eröffnung entstehende gestalterische Elemente einfließen zu lassen, die neben festen Ausstellungssegmenten ein wichtiger Teil der Gesamtdarstellung werden. Diese "Events vorab" etwa aus dem Bereich Theater oder Musik werden nach erster Aufführung so weiterentwickelt, dass sie in der Ausstellung später Fuß fassen können: work in progress im besten Sinne also: Bildhauer setzen sich mit dem Thema Evolution auseinander, Musiker lassen eine "Evolutionssymphonie" entstehen, Theaterpädagogen erschaffen ein "Evolutionstheater", ein Fotograf thematisiert mit Schülern "Evolution und Vielfalt", szenische Lesungen runden das Feld ab. So wird über ein Bündel von Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2009 ein Spannungsbogen bis zum Start der Ausstellung im Sommer 2009 in Osnabrück aufgebaut. Viele dieser Events sind wiederum an weiteren Ausstellungsorten im Vorfeld öffentlichkeitswirksam einsetzbar und sie werden zu einer Wanderausstellung führen, die sich im Zuge ihrer Ortswechsel zwangsläufig stets neu erfindet. Über mehrere Jahre kann so das Thema Evolution in immer wieder neuen gestalterischen Formen in der Öffentlichkeit präsent bleiben. Darüber hinaus soll ein "Evolutionskoffer" für den Biologieunterricht an Schulen entstehen, der an den einzelnen Orten wiederum auch das Interesse an der Ausstellung wecken soll. Die Hauptinitiatoren kommen vom Museum am Schölerberg in Osnabrück, der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld sowie den Städtischen Bühnen Osnabrück; sie stehen im Zentrum einer Vielzahl von Akteuren aus Kunst und Kultur, angebunden ist zudem die Fachhochschule Osnabrück. Kontakte Museum am Schölerberg, Osnabrück Natur und Umwelt Norbert Niedernostheide Telefon: 0541 5600345 EMail: niedernostheide.n@osnabrueck.de Universität Bielefeld Fakultät für Biologie Abt. Evolutionsbiologie Prof. Dr. Klaus Reinhold Telefon: 0521 1062721 EMail: klaus.reinhold@unibielefeld.de Fakultät für Biologie Lehrstuhl für Exp. Ökologie und Ökosystembiologie Dr. Thomas Steinlein Telefon: 0521 1065563 EMail: tom.steinlein@unibielefeld.de Der Fluss des Lebens: 150 Jahre Evolutionstheorie, zu sehen in Stuttgart Die Stiftung unterstützt auch die im Jahr 2009 anstehende große Sonderausstellung zum Darwinjahr im Naturkundemuseum Stuttgart. In dieser großen Schau soll die Bedeutung der Evolutionstheorie umfassend reflektiert und der heutige Stand der Wissenschaft an ausgewählten Beispielen aus der aktuellen Evolutionsforschung dargestellt werden. Gestalterisch orientiert sich die Ausstellung an Darwins Forschungsreise und vor allem seinem Schiff Beagle, das als stilisierter Nachbau eine zentrale Position in der räumlichen Gliederung der Ausstellung einnehmen wird. Beteiligt sind an den Vorbereitungen die beiden Universitäten Stuttgart und Hohenheim sowie der Stuttgarter zoologischbotanische Garten Wilhelma. In den zwei Wochen vor der Ausstellung wollen die beteiligten Universitäten eine Summer School zum Thema Evolutionsbiologie anbieten. Eine eigene Website, über die auch zusätzliche Hintergrundinformationen und Unterrichtsmaterialien zum Thema Evolution zur Verfügung stehen, soll später die Ausstellung im Internet begleiten. Kontakt Naturkundemuseum Stuttgart Prof. Dr. Johanna Eder Telefon: 0711 8936115 EMail: eder.smns@naturkundemuseumbw.de
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© 14.01.2009 Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V., DZG |
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