Walther Arndt Forschungspreis

dotiert mit 5000 €, Vergabe im 2-jährigen Turnus
Preisverleihung auf der jeweiligen DZG-Jahrestagung, erstmalig 1991

Satzung
Ausschreibung



Die Deutsche Zoologische Gesellschaft vergab den Walther-Arndt-Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler im Jahr

2015 an Frau Dr. Mjriam Knörnschild, mehr...


2013 an Frau Dr. Sylvia Cremer, mehr...


2011 an Herrn Dr. Walter Salzburger, mehr...


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2009 an Frau Dr. Barbara Helm, mehr...


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2007 an Herrn Dr. Oliver Krueger, mehr ...


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2005 an Frau PD Dr. Angelika Stollewerk, mehr ...


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2003 an Herrn PD Dr. Martin Göpfert
 
School of Biological Sciences in Bristol
aufgrund seiner neueren Forschungsarbeiten zu den biophysikalischen, molekularen und neurobiologischen Mechanismen der peripheren Schallverarbeitung in Insekten-Hörorganen. Durch Kombination von ungewöhnlichem experimentellem Geschick mit Ideenreichtum gelang es Martin Göpfert nachzuweisen, dass es in den winzigen und vergleichsweise aus nur wenigen Zellen bestehenden Hörorganen von Insekten aktive, mechanische Verstärkerprozesse gibt. Diese Entdeckung eröffnet eine neue Betrachtungsweise der Sensitivitätserzeugung, die in die Nanomechanik führt.
Der Forschungspreis  wurde auf der Jahrestagung der DZG in Berlin im Rahmen einer Feierstunde überreicht.


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2001 - keine Preisverleihung


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1999 an Herrn PD Dr. Michael Brand

Institut für Neurobiologie der Universität Heidelberg
Herr PD Dr. Brand hat herausragende Beiträge geleistet zur Klärung genetischer und molekularer Mechanismen der Entwicklung des peripheren und zentralen Nervensystems. Seine Arbeiten zur frühen Neurogenese bei Drosophila melanogaster beleuchten den lateralen Inhibitionsprozess, der zur Entstehung neuronaler Vorläuferzellen führt, sowie nachgeschaltete Funktionen der Aktivierung des neuronalen Genprogramms. Ausgehend von einer systematischen Mutagenese beim Zebrafisch hat er sich im Folgenden der Neurogenese bei Vertebraten zugewandt. Dabei gelang es ihm, eine Reihe von Genen zu identifizieren und zu charakterisieren, die die Entstehung neuronaler Diversität in der Neuralplatte kontrollieren, darunter insbesondere solche, die die Aktivität einer Organisator-ähnlichen Region an der Grenze zwischen Mittel- und Hinterhirnprimordium betreffen.


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1997 Herrn PD Dr. K.-H. Tomaschko (Ulm)

Titel der Habilitationsschrift:

„Ecdysteroide in Pantopoden: Hormone als interspezifische Botenstoffe“


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1995 Herrn PD Dr. Berthold Hedwig (Göttingen / Cambridge)
Titel der Habilitationsschrift:


„Untersuchungen zu den neuralen Grundlagen der Lautverarbeitung und der Lauterzeugung von Feldheuschrecken“


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1993 Herrn PD Reinhard Blickhan (Saarbrücken)

Titel der Habilitationsschrift:

„Biomechanik der axialen aquatischen und der pedalen terrestrischen Lokomation“


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1991 Herrn PD Dr. Rüdiger Paul (München / Düsseldorf)

Titel der Habilitationsschrift:

„System- und stoffwechselphysiologische Untersuchungen über das Atmungs- und Kreislaufsystem von Spinnentieren“

© 30.05.2016 Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V., DZG