Prof. Dr. Elisabeth Kalko

aufgenommen in 2007
anlässlich eines Festvortrags bei der 100. Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft in Köln
Bildmaterial: DZG


Kurznachruf für Elisabeth Kalko

Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler und Dr. Annette Denzinger

AG Bioakustik, Lehrstuhl Tierphysiologie, Universität Tübingen


26. 9. 2011–Die Ulmer Ökologin Elisabeth Kalko ist unerwartet und viel zu früh gestorben

Frau Prof. Dr. Elisabeth Kalko, Leiterin des Instituts für Experimentelle Ökologie der Universität Ulm, „Staff Member“ beim Smithsonian Tropical Research Institute in Panama und „Research Associate“ beim National Museum of Natural History in Washington DC, USA, ist am 26. September 2011 im Alter von 49 Jahren völlig unerwartet bei einem Feldprojekt in Tansania verstorben.Ihr breiter Forschungsansatz umfasste integrative Studien zum Verhalten, zur Ökologie und zur Naturgeschichte von Vertebraten mit dem alles übergreifenden Ziel, die ökologischen und evolutionsbiologischen Muster ihrer Diversität zu verstehen. Im Fokus ihrer Untersuchungen standen die Fledermäuse, die sich aufgrund ihrer weltweiten Verbreitung und ihrer hohen Diversität in einmaliger Weise für solche Untersuchungen eignen. Frau Kalko war eine weltweit bekannte und hoch geachtete Tropenökologin. Siewar eine leidenschaftliche Wissenschaftlerin und hat weltweit vieleProjekte initiiert. Mit ihrer einmaligen Fähigkeit, ihr Wissen begeistert und begeisternd zu vermitteln, hat sie uns alle tief beeindruckt. Sie verließ uns auf dem Höhepunkt ihrer Produktivität und hinterlässt eine riesige Lücke. Wir vermissen sie sehr.

Wir trauern mit ihrer Familie, ihren Freunden und den ihr verbundenen Studierenden und Wissenschaftlern.

(Ein ausführlicher Nachruf erscheint in den Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft - Zoologie 2012).

© 28.11.2011 Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V., DZG