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48. Phylogenetisches Symposium - Historische Biogeographie
25.-26. November 2006 in Dresden
Vor 50 Jahren wurde in Hamburg das erste Phylogenetische Symposium ausgerichtet. Diese traditionsreiche Reihe wurde damals von Adolf Remane, Wolf Herre und Curt Kosswig begründet. 2006 wird nun nach Dresden eingeladen und eines der bevorzugten Arbeitsgebiete von Curt Kosswig aufgegriffen: historische Biogeographie.
Das Symposium wird in der angenehmen Atmosphäre der historischen Innenstadt Dresdens stattfinden, im barocken ‚Blockhaus’ an der Augustusbrücke. Ein interessantes Vortragsprogramm wurde zusammengestellt, das botanische, paläontologische und zoologische Aspekte genauso wie die aktuellen Entwicklungen aus dem Bereich der Phylogeographie berücksichtigt.
Rednerliste:
Uwe Fritz (Dresden):
Begrüßung und Einführung
Wolfgang Maier (Tübingen):
Kontinentalverschiebung und Großsystematik der Mammalia
Mathias Harzhauser (Wien):
Die Schließung des Tethys-Ozeans und die biogeographischen Konsequenzen
Lutz Kunzmann (Dresden):
Verbreitung und Diversität der „südhemisphärischen“ Koniferenfamilie Araucariaceae in der erdgeschichtlichen Vergangenheit
15.00 - 16.00 Uhr
Susanne Renner (München):
Kann man "Long Distance Dispersal" erforschen?
Helmut Freitag und Kurt Weising (Kassel):
Phylogeographie versus Phylogenetik: Refugien und postglaziale Wanderungswege von Halophyten an europäischen Küsten
Ulrich Joger (Braunschweig):
Phylogeographie westpaläarktischer Reptilien: raum-zeitliche Speziationsmuster
Jochen Martens (Mainz):
Ringarten in der Zoologie Anspruch und Wirklichkeit
Otto Kraus (Hamburg):
Schlusswort
Auf der Homepage der Veranstalter http://www.snsd.de/phylsym/ finden Sie ab sofort das Programm, Informationen zur Anmeldung, zum Veranstaltungsort und zu Unterkünften.
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