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Ehrungen & Preise

Werner-Rathmayer-Preis


Sonderpreis für eine originelle Arbeit aus der Zoologie beim Jugend forscht Wettbewerb

dotiert mit 500 Euro und einer Einladung zur DZG-Jahrestagung
Vergabe jährlich, Bewerbung und Fristen im Rahmen des jährlichen Jugend forscht Wettbewerbs
http://www.jugend-forscht.de/

Vergabe in 2021


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Preisträger in 2021 ist Benjamin Palm (17), Immanuel-Kant-Gymnasium, Heiligenhaus, Nordrhein-Westfalen. Er konnte sich gleichzeitig über den 2. Preis in Biologie beim Jugend forscht Wettbewerb freuen.

 

 
 
Projekt : Es lebe die Königin!

Einfluss von Umweltfaktoren auf die Reproduktion der Arbeiterinnenkaste mittels Thelytokie

Wie halten Ameisen ihre Kolonie am Leben und welchen Einfluss haben Umweltfaktoren? Benjamin Palm erforschte diese Frage am Beispiel der südeuropäischen Knotenameise. Er baute aus Porenbeton und Plexiglas Nistplätze für drei Kolonien, zwei davon mit Königin, und beobachtete Eiablage und Wachstum. Im Ameisenstaat ohne Königin legten die Arbeiterinnen deutlich mehr Eier und die geschlüpften Tiere waren größer. Das gilt allerdings nur bei Temperaturen um 30 °C und mehr. Wenn es kühler wird, sorgt vor allem die Königin für ausreichend Eier, aus denen große Ameisen, aber auch die kleinen, wichtigen Hilfsarbeiterinnen schlüpfen. Kolonien mit einer Königin haben in der Natur also einen Selektionsvorteil, weil auch in kälteren Regionen und kühleren Monaten für ausreichend Nachwuchs gesorgt ist.

https://www.jugend-forscht.de/projektdatenbank/einfluss-von-umweltfaktoren-auf-die-reproduktion-der-arbeiterinnenkaste-mittels-thelytokie.html

Vergabe in 2019


Preisträger in 2019 war Falco Eigner (18), Gymnasium Einsiedel, Chemnitz. Die Preisverleihung fand im September 2019 während der 112. DZG-Tagung in Jena statt.

 

 

 
Projekt : Die Gesänge der Wiese entschlüsseln

Verschiedene Heuschreckenarten auf einer Wiese zu erfassen ist schwer, da sich die Spezies mitunter sehr ähneln. Falco Eigner entwickelte eine Systematik, die eine Unterscheidung der Tiere anhand ihrer Laute ermöglicht. Mit einem eigentlich zur Erfassung von Fledermäusen entwickelten Gerät nahm er Messungen zu Impulsdauer, Impulsanzahl, Pulsanzahl, Versabständen und Hauptfrequenz der Gesänge vor. So konnte er für jede Heuschreckenart ein individuelles Profil erstellen. Bei einzelnen Merkmalen gab es zwar noch Überschneidungen, in ihrer Gesamtheit reichten die erfassten Messgrößen aber aus, um die Arten treffsicher zu unterscheiden. Somit können nun bei ökologischen Gutachten Heuschreckenarten eindeutig identifiziert werden, ohne dass anatomische Merkmale der Tiere erfasst werden müssen.

siehe auch: https://www.jugend-forscht.de/…/die-gesaenge-der-wiese-entschluesseln.html